jüngstes szenisches Theater, Rekonstrutkion Thomas Hufschmid, Aquarell Eva Chr. Weber
jüngstes szenisches Theater, Rekonstrutkion Thomas Hufschmid, Aquarell Eva Chr. Weber

um 180 n. Chr.


Drittes Theater

  1. Da die Bevölkerung der Stadt im Verlauf des 2. Jh. n. Chr. stark angewachsen war, reichte das Fassungsvermögen des Amphitheaters schon bald nicht mehr aus. So kam es um 180 n. Chr. zur Verlagerung der Arena an den Stadtrand und zur Errichtung des dritten Theaters im Stadtzentrum. Dieser Bau ist heute noch zu grossen Teilen sichtbar.

    Im Vergleich zu seinen Vorgängern zeichnete sich der jüngste Bau durch seine monumentale und statisch gut durchdachte Architektur aus.

    Die zum Tempel hin offene Fassade wurde auch bei diesem Bauwerk beibehalten. Dadurch entstand ein Theater vom sogenannten „gallo-römischen“ Typ, bei dem die Bühnenmauern schräg zum Zentrum hin abfielen und lediglich eine kleine Bühne ohne Bühnengebäude vorhanden war.

 

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